Dr.Brill Institutes News Center

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29. März 2021
Neues Forschungsprojekt: HaptoCheck
Entwicklung eines standardisierten Prüfverfahrens zur Bewertung der Antihafteigenschaften von Oberflächen gegenüber Biofilmen auf Schiffsrümpfen Akronym: HaptoCheck - ZIM-Förderkennzeichen KK5193801KS0 Das vorliegende Projekt thematisiert die Entwicklung eines Prüfverfahrens zur Haftfestigkeit von mikrobiellen Belägen (Biofilmen) auf Schiffsrümpfen. Biofilme bilden das erste Stadium der Besiedelung von Oberflächen und schaffen die Grundlage für makroskopischen Bewuchs, der sich auf den Treibstoffverbrauch in der Schifffahrt negativ auswirkt. Das Hauptaugenmerk des Forschungsvorhabens liegt zunächst auf der Erstellung von Messreihen zur Ablösung der Biofilme von Prüfoberflächen in Abhängigkeit von der Wandschubspannung. Dazu wird eine Prüfapparatur im Labormaßstab hergestellt, um die Fahrgeschwindigkeit der Schiffe in der Praxis zu simulieren. Auf dieser Grundlage sollen abiotische Modellsubstanzen entwickelt werden, mit Hilfe derer die Haftung der mikrobiellen Oberflächenbeläge auf Antifouling-Beschichtungen in der Prüfapparatur nachgestellt und im Rahmen eines standardisierten Prüfverfahrens zur Quantifizierung derartiger Effekte eingesetzt werden kann. Anhand der Untersuchungsergebnisse ist eine abschließende Bewertung der Wirksamkeit solcher Beschichtungssysteme vorzunehmen, die die Entwickler in die Lage versetzen soll, die Antihafteigenschaften ihrer Produkte kostengünstiger und effektiver zu optimieren. Das dabei entstehende neue Prüfverfahren ist eine Screeningprüfung zur Abschätzung der Wirksamkeit von Antifoulingsystemen. Es handelt sich um ein jahreszeitlich unabhängiges Schnelltestverfahren, das den Farbfirmen schnelle Ergebnisse zur Weiterentwicklung an die Hand gibt. Das Verfahren wird die späteren halbjährlichen Freiwasseruntersuchungen mit den Erfolg versprechenden Varianten nicht ersetzen können, aber die Entwicklungsarbeit der Firmen beschleunigen.  
29. März 2021
15. Kongress für Krankenhaushygiene
Der diesjährige 15. Kongress für Krankenhaushygiene findet vom 12.04.2021 - 14.04.2021 online statt. Auch in diesem Jahr sind wir mit einigen Vorträgen vertreten.  Folgende Vorträge werden von Referenten aus unserem Hause gehalten:  12.04.21: 17:15 – 18:45, Live stream 2, Hygiene in der Pflege ll: Development of practice-simulation in vivo efficacy test method for Alcohol-based Handrubs based on EN 1500 and ASTM E2755 F. H. H. Brill, R. A. Leslie, S. Pahl, M. Suchomel, D. R. Macinga (Akron/USA, Rootstown/USA, Hamburg, Wien/Österreich) 13.04.21: 09:00 – 10:30, Live stream 2, Aufbereitung von Medizinprodukten l - Thermolabile flexible Endoskope: Advantage of pH neutral peracetic acid over peracetic acid in reduction of viable count of biofilms F. H. H. Brill, B. Meyer, S. Eschborn, M. Schmidt, H. Gabriel (Hamburg, Monheim am Rhein) 13.04.21: 15:30 – 17:05, Live stream 1, Klinische Antiseptik ll: Evaluation of the Virucidal Efficacy of Alcohol-based Hand Rubs against Norovirus – Comparison of International Test Methods F. H. H. Brill, J. Steinmann, K. Ormandy, S. Pahl, B. Becker, D. Paulmann, D. S. Paulson (Hamburg, Denby/UK, Bozeman/USA) 14.04.21: 10:35 – 12:15, Live stream 3, Freie Vorträge: Fibrin-Prüfkörper – Ein praxisnahes Prüfmodell zur vergleichenden Bewertung der Wirksamkeit von Instrumentenreinigern M. Wehrl, U. Rosenberg, F.H.H. Brill, H. Gabriel, A. Kampe, W. Michels, K. Roth, L. Schnieder, P. Frey, J. Köhnlein, O. Riebe, A. Hartung, R. Bloß, G. Kirmse, M.-T. Linner, D. Martini, M. Tschoerner, U. Weber, S. Krüger, H. Martiny, J. Gebel (Krefeld, Zuchwil/Schweiz, Hamburg, Warburg, Tübingen, Schwerin, Frankfurt am Main, München, Lörrach, Gütersloh, Grünendeich, Berlin, Bonn) Das humane Plasma-basierte Wund-Biofilm-Modell (hpBIOM): Eine praxisnahe Methode zur Evaluierung der Wirksamkeit von antimikrobiellen Wundspüllösungen und physikalischen Therapien im Milieu chronischer Wunden A. Kampe, F. H. H. Brill, E. K. Stürmer (Hamburg)   Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter: https://www.krankenhaushygiene.de Veranstaltung auf unserer Website
16. Februar 2021
Ein genormter Test zur Bestimmung der Resistenzentwicklung bei Mikroorganismen gegen Biozide
Das Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung einer standardisierten mikrobiologischen Prüfmethode zur Bestimmung des Potentials der Entstehung von Resistenzen und Kreuzresistenzen bei der Anwendung von Oberflächendesinfektionsmitteln und antimikrobiellen Oberflächen. Der Fokus liegt bei der Entstehung von Resistenzen gegen Desinfektions- und Materialschutzmittel durch de novo-Mutationen. Diese Resistenzen können ein besonderes Risiko darstellen, weil sie Kreuzresistenzen gegen Antibiotika vermitteln. Desinfektionsmittel und antimikrobielle Materialbeschichtungen werden im Rahmen der EU Biozid-Verordnung zugelassen. Die Verordnung sieht eine Bewertung des Risikos der Entstehung von Resistenzen und Kreuzresistenzen vor, jedoch fehlen derzeit standardisierte Prüfmethoden, die den industriellen Antragstellern und den bewertenden Behörden einen Rahmen zur Bewertung geben. Die im Projekt zu entwickelnde Prüfmethode auf Basis von Wirksamkeitsprüfungen für Oberflächendesinfektion (DIN EN 13697:2019 und der DIN EN 16615:2015) wird es Biozidherstellern erlauben ihr Produkt auf Resistenzentwicklung durch unabhängige Prüfinstitute untersuchen zu lassen. Die Ergebnisse werden es Behörden ermöglichen, eine bessere Abschätzung des Resistenzrisikos im Rahmen der Zulassung nach EU-Biozidverordnung vorzunehmen.   Die Arbeiten werden in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) durchgeführt.