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5. November 2026
Biogene Schwefelsäurekorrosion: Überarbeiteter Standard DIN 19573

Überarbeiteter Standard DIN 19573: Biologisches Verfahren ergänzt die Prüfung von Mörteln in Entwässerungssystemen gegenüber einem Schwefelsäureangriff.

Baustoffhersteller oder Anlagenbetreiber stehen vor der Herausforderung, Materialien mit hoher Langzeitbeständigkeit einzusetzen. Gerade im Kanalbau und Abwasserbereich kann biogene Schwefelsäurekorrosion (BSK) Mörtel und Beton stark schädigen und hohe Sanierungskosten verursachen. Die überarbeitete DIN 19573 für zementgebundenen Mörtel in Entwässerungssystemen trägt dem nun stärker Rechnung: Ergänzend zum chemischen Säuretest beschreibt sie ein biologisches Verfahren, das die mikrobiologischen Prozesse der BSK berücksichtigt. Bei Fraunhofer UMSICHT können Materialien nach diesem Verfahren praxisnah und zeitgerafft bewittert werden. 

Mörtel, der in Abwasserkanälen oder Kläranlagen eingesetzt wird, muss besonders widerstandsfähig gegenüber biogener Schwefelsäure sein. Diese kann das Material stark angreifen und im schlimmsten Fall vollständig zerstören. Ursache ist ein Zusammenspiel biologischer und chemischer Prozesse: Bakterien bilden aus schwefelhaltigen Stoffen im Abwasser zunächst Sulfid, aus dem Schwefelwasserstoff (H₂S) entsteht. Das Gas steigt in den Luftraum des Kanals auf und lagert sich auf Materialoberflächen ab. Dort wird es weiter umgesetzt, bis schließlich Schwefelsäure entsteht. Diese greift Mörtel und Beton an.

Der Standard DIN 19573

Mit der DIN 19573 wurde im März 2016 erstmals in der Geschichte des Kanalbaus eine deutsche Anwendungsnorm für zementgebundene Mörtel veröffentlicht. Sie definiert Prüfverfahren eindeutig, um die Tauglichkeit von Mörteln für den Kanalbau und die Kanalsanierung beurteilen zu können. Der Anhang A beschreibt ein Prüfverfahren zum Nachweis gegen biogene Schwefelsäurekorrosion für die damals neue Mörtelklasse XWW4. Bei diesem Prüfverfahren wird synthetische Schwefelsäure eingesetzt, und so ist das Verfahren auch als »Säurebadtest« bekannt.

Das Verfahren kann jedoch die biologische Komponente des Schädigungsprozesses – die Stoffwechselaktivität von Mikroorganismen oder deren Beeinflussung durch das verwendete Material – nicht berücksichtigten. Die überarbeitete und im Juni veröffentlichte DIN 19573 stellt deshalb ein biologisches Verfahren im Anhang D (informativ) vor. Es ist derzeit nicht verpflichtend, bietet Herstellern und Betreibern jedoch eine zusätzliche Möglichkeit, die Eignung und Beständigkeit ihrer Materialien unter realitätsnahen Bedingungen zu bewerten.

Fraunhofer UMSICHT verfügt auf diesem Gebiet über nahezu 20 Jahre Erfahrung und hat diese, zusammen mit seinem Kooperationspartner für Mikrobiologie, die Dr. Brill + Partner GmbH Institut für Antifouling und Biokorrosion in Hamburg und Bremen, in die Norm einfließen lassen. Seit 2006 sind am Fraunhofer UMSICHT Standort Oberhausen Anlagen in Betrieb, die biogene Schwefelsäurekorrosion praxisnah, zeitgerafft und reproduzierbar nachstellen. In der BioThio®-Anlage können Materialien unter Einsatz von Schwefelwasserstoff und schwefel-oxidierenden Bakterien unter kontrollierten Umgebungsbedingungen beschleunigt getestet und weiterentwickelt werden.

BSK-resistente Werkstoffe

»Das biologische Verfahren bildet eine gute Basis, Materialien praxisnah unter dem Einfluss von biogener Schwefelsäurekorrosion zu charakterisieren. Es bietet Herstellern somit Möglichkeiten, die Qualität und Dauerhaftigkeit ihrer Werkstoffe gezielt zu verbessern.«, erklärt Holger Wack, Gruppenleiter Building Materials Fraunhofer UMSICHT.

Vor dem Hintergrund arbeitet aktuell auch eine Arbeitsgruppe innerhalb des Europäischen Komitees für Normung (CEN) an der Erstellung einer europäischen Norm.

3. November 2026
Rechtliche Anerkennung in Europa gestärkt: Prüfberichte mit kombiniertem MLA-Zeichen von EA und DAkkS

Prüfberichte im akkreditierten Bereich können wir Ihnen ab sofort zusätzlich mit dem neuen kombinierten EA-DAkkS-MLA-Zeichen ausstellen. Das von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) freigegebene Symbol ("EA-Mark") haben wir erfolgreich beantragt und setzen es auf Wunsch gern für Sie ein.
 
Über das bewährte ILAC-MRA-Kombilogo werden unsere Prüfberichte bereits weltweit anerkannt. Das neue europäische Zeichen bringt ein wichtiges rechtliches Upgrade für den europäischen Markt mit sich:

  • Gesetzliche Anerkennungspflicht: Während das ILAC-Zeichen für eine weltweite Akzeptanz sorgt, löst das neue EA-DAkkS-Zeichen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums eine faktische Äquivalenzpflicht aus. Europäische Behörden sind damit rechtlich zur Anerkennung der Prüfberichte verpflichtet.
     
  • Zusätzliche Absicherung: Dies bietet Ihnen maximale Rechtssicherheit beim freien Warenverkehr und schützt noch effektiver vor bürokratischen Hürden oder Doppelprüfungen im europäischen Ausland.
     
  • Kombination mit ILAC: Das neue Zeichen wird nicht ersetzt, sondern kann auf Wunsch zusammen mit dem bekannten ILAC-MRA-Kombilogo auf den Prüfberichten aufgebracht werden.

Die Nutzung ist für Sie rein freiwillig. Wenn Sie auch dieses neue kombinierte Zeichen für Ihre europäischen Zulassungen und Projekte nutzen möchten, informieren Sie uns einfach direkt bei der Beauftragung Ihres Projekts.
 
Unser Team berät Sie gern bei allen Fragen zu Ihren Prüfberichten!

15. Oktober 2026
Register now for 12th Conference of Applied Hygiene, Microbiology and Virology

On 26 and 27 November 2026, the Conference of Applied Hygiene, Microbiology and Virology (CAHMV) returns to bring together leading experts for high-level scientific exchange.

Following last year's successful premiere, we are delighted to announce that a key highlight is back on the agenda: Our workshop, "Efficacy testing of antimicrobial products - including video insights from the testing labs," will offer exclusive insights into our testing facilities. This session presents a valuable opportunity to gain practical knowledge and participate in a collaborative discussion.

The scientific program features an exceptional lineup of renowned experts. Dr. Florian H. H. Brill will open the second day with a highly anticipated keynote lecture on the latest developments in the efficacy evaluation of antimicrobial products, and Professor Dr. Ojan Assadian will close that day with his keynote "My year in Infection Prevention and Control". On the first day, attendees can look forward to two further distinguished keynote presentations: Dr. Britt Hornei will talk about "Replication capacity (RCAU) as a basis for assessing the sensitivity of micro-organisms to disinfectant agents", and Professor Dr. Jean-Yves Maillard will deliver a comprehensive keynote on the difficulties of eliminating environmental biofilms, addressing both complex multi-species and dry surface biofilms.

We are also pleased to welcome Dr. Sophie Loeffert-Frémiot, who will chair a panel discussion on current challenges in efficacy evaluation from the perspective of the new CEN/TC 216. Furthermore, and Professor Dr. Daniel Todt will discuss the "Transmission and inactivation of viral hepatitis".

The extensive session "Hot topics Infection Prevention & Control" features a diverse selection of further high-quality scientific presentations. This track will once again be chaired by Professor Dr. Eike Steinmann and Professor Dr. Jörg Steinmann. Regarding regulatory affairs, Dr. Gunnar Kleist will lead the session "Current Challenges in European Regulatory Affairs," focusing on pressing BPR updates. CAHMV 2026 will also include a dedicated session on non-clinical hygiene, chaired by Professor Dr. Dirk Bockmühl.

We invite you to join us at the 12th CAHMV 2026 on 26 and 27 November 2026 at the AMERON Hamburg Hotel Speicherstadt. Alongside the scientific sessions, a pleasant joint dinner in a maritime atmosphere awaits you. For those unable to attend in person, online participation is available (please note: this option excludes the BPR session on Friday!). Numerous colleagues from our institutes will be in attendance and look forward to welcoming you.

Registration is ongoing, but while spots for online livestream participation are widely available, in-person spots in Hamburg are limited!

The full lecture program and the registration form are available on our website www.cahmv.com.

13. Oktober 2026
Treffen Sie Hydrotox bei der SEPAWA

Wir freuen uns auf einige spannende Tage auf dem SEPAWA KONGRESS 2026 in Berlin vom 14. bis 16. Oktober 2026, dem Treffpunkt für die europäische Wasch-, Reinigungsmittel-, Kosmetik- und Parfümeriebranche. Unsere Kollegin Andrea Brunswik-Titze wird dort die Hydrotox GmbH vertreten; bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um mehr über unsere Dienstleistungen in den Bereichen Aquatische Ökotoxikologie und Biologische Abbaubarkeit zu erfahren.

SEPAWA CONGRESS: https://www.sepawa.com/congress/

Kontakt Hydrotox: https://hydrotox.de/de/kontakt

13. Oktober 2026
Wirksamkeitsnachweis für Algizide

Wir bieten Tests zum Nachweis der Wirksamkeit von Algiziden an, die im Rahmen der EU-Biozidverordnung gefordert werden. Unsere Laborstudien führen wir mit verschiedenen Algenarten und Testbedingungen nach den jeweiligen Label Claim Ihres Produktes durch. Ob Biozidprodukte für Schwimmbäder, Gartenteiche etc. (PT2) oder Kühlwassersysteme (PT11), wir designen die Studie basierend auf internationalen Normen für Ihren spezifischen Anwendungsfall.

Siehe auch: https://hydrotox.de/de/leistungen/laborleistungen/wirksamkeitstests

13. Oktober 2026
Laborerweiterung und Etablierung In-house Analytik

Nachdem das Team der Hydrotox GmbH im Juli 2026 die neuen Büroräumlichkeiten im 2. Stock unseres Bestandsgebäudes beziehen konnte, wurden die im Erdgeschoss freigewordenen Räume mit einer Fläche von 100 m² als Labor neu eingerichtet und in Benutzung genommen. Mit neuem Fußboden, ausgebauter Abluftanlage und Gasversorgung steht der Etablierung unserer In-house-Analytik nichts mehr im Wege. In den nächsten Tagen erwarten wir die Lieferung unseres Analytikequipments, um die für die Ökotoxikologieprüfungen erforderliche substanzspezifische Analytik mittels HPLC-MS und GC_MS etablieren zu können. Wir gehen davon aus, dass wir Ihnen mit Beginn des neuen Jahres die Begleitanalytik in-house anbieten können.

12. Oktober 2026
Publikation von Masoumeh Kashiri: "Assessment of pathogenic traits in selected bacteria isolated from snowy environments in France and Greenland"

In "Extremophiles" wurde die erste Publikation von Masoumeh Kashiri, Doktorandin bei Dr. Brill Institutes, veröffentlicht: "Assessment of pathogenic traits in selected bacteria isolated from snowy environments in France and Greenland" (Untersuchung pathogener Merkmale bei ausgewählten Bakterien, die aus schneebedeckten Gebieten in Frankreich und Grönland isoliert wurden), die im Rahmen des ICEBIO-Projektes enstanden und zudem die erste Publikation in diesem Projekt überhaupt ist. Die neue Studie zeigt, dass in Schneegebieten der französischen Alpen und Grönlands isolierte kälteangepasste Bakterien der Gattungen Peribacillus, Sphingomonas und Subtercola trotz vereinzelter Resistenzen genetisch primär für das Überleben unter Extrembedingungen und nicht für eine klinische Pathogenität ausgestattet sind. Alle Details zu dieser Publikation inkl. Download-Link finden Sie unter "Publikationen" - HIER.

"Extremophiles" veröffentlicht Originalforschungsartikel, Übersichtsartikel und Methodenbeschreibungen zur Biologie, Molekularbiologie, Struktur, Funktion und den Anwendungen mikrobiellen Lebens an den Grenzen der Überlebensfähigkeit.

12. Oktober 2026
Konferenzbericht der Biofouling-Management-Konferenz 2026 - Klimaschutz und Meeresschutz

Das Norderneyer Institut für Antifouling der Firma Dr. Brill + Partner (DBP) hat zum dritten Mal gemeinsam mit dem Maritimen Cluster Norddeutschland (MCN) und der Initiative GreenShipping Niedersachsen sowie dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Biofouling-Management Konferenz auf Norderney organisiert. Auch der Deutsche Seglerverband DSV und der Deutsche Motoryachtverband DMYV waren erneut mit „im Boot“. Über 50 Experten aus Industrie, Forschung, Verbänden und Behörden nahmen an der zweitägigen Veranstaltung teil, die passenderweise im Hafenterminal der AG Reederei Norden-Frisia stattfand.

In den 21 Vorträgen und anschließenden Diskussionen ging es darum, wie die Schiffs- und Bootsrümpfe besser vor Biofouling geschützt werden können, um eine damit verbundene Reibungs- und damit Treibstoff- und CO2-Erhöhung zu verringern, ohne die marine Umwelt unnötig zu belasten. Selbst ein unscheinbarer Biofilm auf den Rümpfen führt schon zu einem deutlichen Anstieg. Daher sind Zwischeninspektionen und -reinigungen von Schiffen im Wasser in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus gelangt, um das Ziel der Klimaneutralität für die Schifffahrt bis 2050 zu erreichen. Dazu gab es Vorträge zu den Themen Beschichtungen, Reinigungstechnologien und Regulatorik und die Erkenntnis, dass technisch bereits vieles möglich ist, es aber vielfach daran scheitert, dass die Regeln, wann, wo und wie im Wasser gereinigt werden darf, noch nicht definiert sind. Das BSH und das Umweltbundesamt (UBA) als Bundesbehörden, der Umweltsenat Bremen als Landesbehörde wollen hier Rahmenbedingungen schaffen für die lokalen Behörden vor Ort, denn diesen obliegt es, Reinigungen zu genehmigen. 

Dr. Brill + Partner leisten dabei in mehreren Projekten wertvolle Forschungsarbeit:

Die Biologin Soyla Kraus stellte das Projekt BioSHIP vor, in dem mit dem Fraunhofer IFAM, Momentive Performance Materials und der Firma Hydrotox neue Beschichtungen entwickelt werden, die bioabbaubare Substanzen enthalten und dadurch weniger Biozide und Mikroplastik freisetzen. Im Jahr 2027 sollen die aussichtsreichsten Beschichtungen auch auf einer Frisia-Fähre getestet werden.

Dr. Florian Gerland von der Uni Kassel stellte das Projekt LABROID vor, in dem mit DBP ein Reinigungsroboter so weiterentwickelt wird, dass er mittels Kameras und KI-Auswertung während der Fahrt am Schiffsrumpf autark die Bewuchsstärke erkennt und entsprechend reinigt. Für dieses Projekt stellt die Reederei Briese aus Leer Schiffseinheiten zur Verfügung.

Benjamin Emde vom Laserzentrum Hannover stellte das Gemeinschaftsprojekt AquaLas vor, mit dem das Biofouling an Netzen für die Aquakultur durch Laserstrahlung abgetötet werden soll. Die Tests für Freilandanlagen finden bei DBP auf Norderney und für Indoor-Anlagen beim Fraunhofer IMTE in Büsum statt. 

Bernd Daehne von DBP betont, dass die Besonderheit der Konferenz auf Norderney der hohe Anteil von Behörden­vertretern ist, die ja tunlichst mit im Boot sein müssen, wenn es um regulatorische Aspekte der Unterwasserreinigung geht. Das Maritime Cluster Norddeutschland fasst die Veranstaltung folgendermaßen zusammen: „Nicht jede Frage lässt sich in drei Tagen abschließend beantworten – aber wir haben wichtige Perspektiven zusammengebracht, Themen weiterentwickelt und neue Impulse für die nächsten Schritte mitgenommen. Das ist ein wichtiger Schritt, um beim Biofouling-Management Lösungen zu entwickeln, die von den unterschiedlichen Akteuren mitgetragen werden. Als Maritimes Cluster Norddeutschland stehen wir gerne als Netzwerk bereit, um diesen Dialog weiterzuführen und die Beteiligten miteinander zu vernetzen."

Auch die Teilnehmenden lobten die gelungene Veranstaltung und wünschen sich eine Wiederholung in 2027.

Über die 3. Biofouling-Management-Konferenz haben folgende Organe ausführlich berichtet:

  • Norderneyer Morgen - Link: hier
12. Oktober 2026
SETAC Europe 37th Annual Meeting

Nach sehr erfolgreichen Präsentationen der Hydrotox mit eigenem Stand auf den vergangenen SETAC Europe Meetings in Wien und Maastricht, haben wir unseren Messestand für die kommende Konferenz vom 25. - 29. April 2027 in Genf gebucht. Wir freuen uns schon sehr auf einen spannenden Austausch zu den Themen Biologische Abbaubarkeit, Aquatische Ökotoxizität und Gentoxizität, sowie zu Sonderprüfungen wie zum Beispiel Wirksamkeitsuntersuchungen für Algizide im Rahmen der Biozidprodukte-Verordnung. Besuchen Sie uns an unserm Stand Nr. 67 direkt neben dem SETAC Square am Eingang der Ausstellungshalle. Abstracts können bereits eingereicht werden. Die Deadline für die Einreichung ist der 10. November 2026!

Website: SETAC Europe 37th Annual Meeting

Kontakt Hydrotox: https://hydrotox.de/de/kontakt

29. September 2026
MEDICA 2025 - Treffen Sie uns in Düsseldorf!

Treffen Sie DR. BRILL INSTITUTES auf der MEDICA 2026! Die MEDICA gilt als die weltweit führende Fachmesse für die Medizin­technik­industrie und Gesundheits­wirtschaft. Sie findet dieses Jahr vom 16. - 19. November 2026 statt, wie immer in Düsseldorf. Nutzen Sie Ihren MEDICA-Besuch für einen direkten Austausch mit uns. Dr. Florian Brill wird an den ersten zwei Messetagen vor Ort sein. Gern können Sie schon jetzt einen Termin abstimmen, am besten per E-Mail an: info@brillhygiene.com. Über ein Kennenlernen oder ein Wiedersehen in Düsseldorf würden wir uns sehr freuen! Alle weiteren Informationen zur MEDICA finden Sie hier: Link

28. September 2026
Vorstellung der Ergebnisse: OECD-Ringtest zur leichten biologischen Abbaubarkeit

Bitte merken Sie sich den 25. und 26. Februar 2027 vor. An diesen Tagen wird ein inter­natio­naler Workshop mit Vertreter*innen aus Forschung, Industrie- und Behörden stattfinden, in welchem die Ergebnisse des UBA-Vorhabens "Ringtest zur Vorbereitung einer Konsolidierung der Tests auf leichte biologische Abbaubarkeit nach OECD" (FKZ: 3724657090) vorgestellt werden. Der Workshop bietet neben der Vorstellung der Ergebnisse des im Projekt durchgeführten Ringtests auch die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zu weiteren Perspektiven des Prozesses, der zu einer Überarbeitung der OECD-Testmethoden zur Prüfung der leichten biologischen Abbaubarkeit führen soll. Wir würden uns freuen, Sie an diesen Tagen vor Ort im Bundespresseamt in Berlin begrüßen zu dürfen! Erfahren Sie mehr über das Vorhaben, bringen Sie ihre Erfahrungen ein und diskutieren Sie mit uns. Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie in Kürze.

Siehe auch: https://www.umweltbundesamt.de/service/termine/oecd-ringtest-zur-leichten-biologischen

UmweltbundesamtToxRatHydrotox

17. September 2026
Thema "Water Safety Plan (WSP)" beim Online-Update Hygiene und Infektions­prävention #21

Die zweite Auflage des Online-Update Hygiene und Infektionsprävention im Jahr 2026 steht vor der Tür, die im Rahmen des Projekts HIHeal (Hygiene, Infection & Health) gemeinsam von Life Science Nord, dem Arbeitsbereich Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und DR. BRILL INSTITUTES durchgeführt wird.

Dieses Mal geht es um das Thema Water Safety Plan (WSP), als präventives Konzept zur Sicherung der Trinkwasserhygiene. Neben der Risikoabschätzung als relevanten Bestandteil bei der Erstellung eines WSP im medizinischen Umfeld und dem Praxis-Check im Krankenhaus, wird es auch um die Überwachung des Hamburger Abwassers gehen.

Vorträge und Sprecher:

  • Die Risikoabschätzung als integraler Bestandteil des WSP – 10 Jahre Erfahrungen Aqua free
    Frank Hille und Stefan Dimter / Aqua free
  • Achtung, Aquaplaning! Realitäts-Check des Water-Safety-Plans im Krankenhaus
    Dr. Ursula Perez-Lemm / Marienkrankenhaus 
  • Nachweis von Polio-Wildviren Typ 1 im Hamburger Abwasser
    Dr. Silja Bühler / Institut für Hygiene und Umwelt

Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein und freuen uns über Ihre Teilnahme und den Austausch mit Ihnen und unseren Fachleuten. Die Veranstaltung findet in Zoom statt. Den Link zum Meeting erhalten Sie automatisch mit Ihrer Anmeldebestätigung per Mail. Alle weiteren Informationen und das Formular für Ihre Anmeldung finden Sie HIER.